Das Museum

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In mehr als 40 Jahren engagierter Arbeit entstand im südlichsten Zipfel des Vogtlandes eines der interessantesten und schönsten Museen der Region.

Dank der Sammelleidenschaft des Landwüster Bauern Walter Wunderlich konnte die Einrichtung bereits 1968 als Bauernmuseum Landwüst eröffnet werden und erlangte schon nach kurzer Zeit Bekanntheit über die Grenzen Sachsens hinaus.

Bereits Anfang der 70er Jahre wurde damit begonnen, das Bauernmuseum Landwüst zum Freilichtmuseum zu erweitern. Geeignete Gebäude aus der Region wurden seit dieser Zeit gesichert, dokumentiert und zum Teil auch erworben.

In den Museumsteil Landwüst wurden zu den bereits vorhandenen Gebäuden bis 1992 insgesamt sechs weitere entsprechende bauliche Objekte umgesetzt. Die letzte Umsetzung erfolgte in Form einer alten Scheune, die nach Umbauten nun als kultur.tenne benutzt wird.


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Über 12.000 Sachzeugen vermitteln einen interessanten und zugleich lehrreichen Einblick in die Arbeits- und Lebensweise der vogtländischen Landbevölkerung von Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Original eingerichtete - zum Teil noch funktionstüchtige - Werkstätten des dorftypischen Handwerks erzählen vom lebensnotwendigen Nebenerwerb der Bauern.

Bewirtschaftete Felder, blühende Hausgärten und einige Tiere alter Rassen vervollkommnen das Bild von der einstigen Struktur vogtländischer Dörfer.

Walter Wunderlich (14.11.1911 - 25.11.1983)